Laut der soeben veröffentlichten GfK-Untersuchung „Pkw-Anschaffung 2013“ wollen 12 % der Österreicherinnen und Österreicher in den nächsten beiden Jahren einen Neuwagen erwerben. Weitere 11 % interessieren sich konkret für einen Gebrauchten. Übertroffen würden diese Prozentsätze nur von Schweden und den USA, sagt Mag. Roland Strilka, Leiter der Automobilmarktforschung bei GfK Austria. Die Schlusslichter unter den 14 untersuchten Staaten seien dagegen Polen und Spanien: „Nur jeder zehnte Verbraucher kann oder will sich dort demnächst einen Neu- oder Gebrauchtwagen kaufen.“
Hierzulande sind Dieselmotoren (6 %) nach wie vor beliebter als Benziner (5 %), geht aus der Studie außerdem hervor. Immerhin 1 % der Befragten zeigt Interesse an Hybrid- oder Elektroautos. „Der Erdgasantrieb besitzt in der private Kundengruppe dagegen keine Bedeutung“, so Strilka.
Überraschend ist der offensichtliche Zusammenhang zwischen Kaufabsicht und Haushaltsgröße: Während in Haushalten mit 4 oder mehr Personen 14 % der Befragten ein neues und 18 % ein gebrauchtes Auto anschaffen wollen, interessieren sich lediglich 9 % der Einpersonenhaushalte für einen Neuwagen und 6 % für einen Gebrauchten. „Die Vermutung liegt nahe, dass mehr Kinder auch größere Autos erfordern und deshalb die Anschaffungsabsicht deutlich höher liegt“, meint Strilka.
