In diesem sprach sich der EU-Politiker für die Zulassung von Gigalinern im europäischen Grenzverkehr aus. Was Verkehrsministerin Doris Bures auf den Plan rief, die die Zulassung dieser Fahrzeuge vehement ablehnt. Gigaliner stünden in absolutem Widerspruch zu den europäischen und österreichischen Zielen einer nachhaltigen Verkehrspolitik und „sind ein enormes Sicherheitsrisiko und würden Milliardenkosten im Bereich der Infrastruktur verursachen“, so Bures. Auch die Asfinag spricht sich gegen Gigaliner auf Österreichs Straßen aus: Es würde 5,4
 Mrd. € kosten, die Autobahnen und Schnellstraßen „Gigaliner-tauglich“ zu machen. „Nicht nur angesichts unserer
 Einspar-Bemühungen sind das aberwitzige Beträge“, sagt Vorstand Alois Schedl. Einen „Skandal“ ortet Grünen-Chefin Eva Glawischnig, die „Monster-Lkw“ auf Österreichs Straßen eine klare Absage erteilt. Lt. einer vor 4 Jahren durchgeführten Erhebung des Autofahrerklubs ARBÖ lehnen 94 % der Österreicher überschwere und übergroße Lkw auf Österreich ab. „Daran hat sich bis heut nichts geändert“, wie Lydia Ninz, ARBÖ-Generalsekretärin weiß. Von „künstlicher Aufregung“ spricht der ÖVP-Verkehrssprecher im EU-Parlament, Hubert Pirker. Über die Einführung der Gigaliner-Lkw würden das EU-Parlament und die Regierungen der
 Mitgliedstaaten entscheiden, nicht die EU-Kommission. Die ÖVP im
 EU-Parlament habe sich immer eindeutig gegen die Riesen-Lkw ausgesprochen. „Mit uns wird es keine grenzüberschreitende Zulassung in der EU geben“, sagt Pirker.