Eine aktuelle McKinsey Studie über die weltweit 17 größten Automobilhersteller zeigt potentielles Wachstum von 50% auf 79 Mrd. Euro. Trotz aktueller Probleme stiegen die Autoverkäufe jährlich um 3,8% . Damit sei „unser Ausblick für die Automobilbranche grundsätzlich positiv“, sagt Detlev Mohr, Leiter der europäischen Automobilberatung von McKinsey und Co-Autor der Studie. Vor allem in den BRIC- Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) verschoben sich die Ertragsquellen von 30 % Anteil am Gewinn (2007) auf 60 % (2012). Laut der Studie wird sich dieser Trend fortsetzen und ein Großteil der zusätzlichen 19 Mrd. Euro Gewinne aus diesen Wachstumsmärkten erzielt, vorausgesetzt es treten keine signifikanten Verkaufs – und Zulassungsrestriktionen in China auf. Während der Markt in Nordamerika um 4 Mrd. Euro steigen soll, stagniert dieser in Europa und Japan. Potential sehen die Autoren der Studie in diesen Märkten nur in einer vertieften Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Zulieferern (+2 Mrd. Euro). Zukünftige Erfolgsbausteine für die Hersteller sind laut McKinsey: verbesserte Produktivität (+3 bis 4% jährlich), gemeinsame Plattformstrategien, Kosten für Umweltauflagen abfedern, Ersatzteilmarkt in China entwickeln (+ 20% jährlich), Märkte in Schwellenländern nutzen, Autos vernetzen und digitalisieren, Zulieferer auf Wachstumspfad mitnehmen sowie Kapazitäten korrigieren.
