Derzeit stehen 29 Ladestationen in ganz Österreich zur Verfügung, bis Jahresmitte 2013 sollen es laut Geschäftsführer Dr. Michael Viktor Fischer 80 sein. Ziel sei es, im Umkreis von maximal 60 Kilometern an den Hauptverkehrsadern (und natürlich in den Städten) Ladestationen anzubieten, etwa an Raststationen, bei Kinos, Einkaufszentren oder Golfplätzen.

 

Diese sind mit verschiedenen Steckern ausgerüstet, sodass alle am Markt befindlichen Elektroautos sowie Plug-in-Hybride „aufgetankt“ werden können. Das Tanken soll eineinhalb Stunden dauern; in Wien gibt es auch zwei Schnellladestationen, wo der Vorgang in 30 Minuten erledigt ist.

 

Finanzieren soll sich das System mit drei verschiedenen Mobilitätspaketen, die zu Pauschalpreisen angeboten werden: Diese beinhalten – je nach Wunsch – das Laden an allen öffentlichen Smatrics-Stationen, aber auch zu Hause, wo eine Wallbox installiert wird (zum „Einführungspreis“ von 1.090 €).

 

Einige Autohersteller stehen bereits als Partner zur Verfügung, bei der Präsentation wurden die Namen Ford, Mitsubishi, Opel, Peugeot, Renault, Toyota und Volvo genannt.

 

Derzeit arbeitet man noch an Vertriebsmöglichkeiten: Ziel ist es laut Fischer, dass die Kunden beim Kauf eines Elektroautos auch gleich ein Mobilitätspaket von Smatrics mitbestellen – dafür soll es auch Provisionen geben.