„Wir werden im Ergebnis nur Fahrzeuge ausliefern, die 100-prozentig sind“, sagte ein VW-Sprecher. Es sei absehbar, dass ein „wesentlicher Anteil“ erheblich beschädigt ist. In diesen Fällen erhielten Kunden einen Neuwagen aus künftiger Produktion – mit entsprechender Wartezeit. Die logistischen Folgen seien enorm, tausende Kunden müssen informiert werden, das Prüfen und Ausbessern der Fahrzeuge schlucke Personal- und Fabrikressourcen.
„Wie wir erfahren konnten, befinden sich unter den zu überprüfenden Fahrzeugen nur 10 Stück für österreichische Endkunden“, sagt Rudolf Glass, Sprecher des Importeurs Porsche Austria. Um Kunden Wartezeiten zu sparen, werden die betroffenen österreichischen Kunden komplett neue, idente Fahrzeuge erhalten und auf Wunsch bis zur Auslieferung ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung gestellt bekommen. „Aufgrund der aufwändigen Überprüfungen, von deren Ergebnis die Auslieferung abhängt, agieren wir so im Sinne der Kunden“, so Glass.
