Die Angeklagten, Mag. Heinrich Karner, ehemaliger GF der Karner & Grossegger Automobil GmbH und sein Bruder Richard Karner, ehem. Geschäftsführer der P1 Leasing & Rental GmbH, für die die Unschuldsvermutung gilt, fungierten als Importeure der Marken Rolls Royce, Ferrari, Maserati und Aston Martin.

 

Die Unternehmen des Brüderpaars sollen bereits 2009 zahlungsunfähig gewesen sein und sich danach lt. Anklage über rd. eineinhalb Jahre ihnen unter Eigentumsvorbehalt anvertraute Leasingfahrzeuge oder von Geschäftspartnern überlassene Autos „vereinbarungswidrig zugeeignet“ haben (Siehe AUTO-Information 2182/9). Seit Jahresende 2010 ermittelte die Staatsanwaltschaft nach Insolvenz der Unternehmen mit Passiva von rd. 20,34 Mio. € gegen die Angeklagten.