Der Bio-Treibstoff, der in Deutschland beispielsweise schon am Markt ist, wird aus Mais, Getreide oder Zuckerrüben gewonnen, was dem Automobilklub ARBÖ schon seit Monaten ein Dorn im Auge ist. Laut den Plänen des Umweltministeriums soll die Beimischung von 10 % dieses Treibstoffs zu Benzin ab Herbst 2012 erfolgen. ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz stören gleich mehrere Dinge: „Auf die Autofahrer kommt eine doppelt und dreifache finanzielle Belastung zu, ohne dass positive Umwelteffekte gewährleistet sind.“ Erstens koste die Beimischung mehr, zweitens werde der Treibstoffverbrauch steigen und drittens gebe es viele Autos, für die der Treibstoff nicht geeignet sei, sodass deren Besitzer auf noch teurere Alternativen umsteigen müssten. Außerdem würden durch die Einführung von E10 viele ältere Gebrauchtwagen abgewertet.
Mit der Unterschriftenkampagne „Tanke Mais um keinen Preis“ soll außerdem darauf aufmerksam gemacht werden, dass es letztlich Nahrungsmittel sind, die da im Tank der Autos landen.



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