Während sich der ARBÖ (nicht zum ersten Mal) gegen die Erhöhung des aus Mais, Getreide und Zuckerrüben gewonnen Ethanols im Benzin von derzeit knapp 5 auf 10 % ausspricht, weil dies mit einer Verteuerung der Benzinpreise verbunden wäre, ist die Agrana natürlich gänzlich anderer Meinung. Im Gegensatz zum ARBÖ, der sich auch mit dem Argument „Lebensmittel gehören auf den Teller, nicht in den Tank“ gegen das E10 ausspricht, sagen die Ethanolproduzenten, dass für eine Erhöhung gar keine zusätzlichen Getreideanbauflächen nötig seien. Schon jetzt würden im Werk Pischelsdorf (NÖ) jährlich 210.000 m3 Bioethanol hergestellt, heißt es bei der Agrana. „Davon werden rund 50 % exportiert.“
Ein endgültiger Zeitpunkt für die E10-Einführung steht noch nicht fest.



www.agrana.com