Diskussionen um eine Ausweitung der Tempo-30-Zonen, verteuertes Kurzparken, neue Fußgängerzonen: „Es reicht“, heißt es nun beim Verband der Automobilimporteure. Dessen Geschäftsführer Dr. Christian Pesau vermisst so etwas wie eine Gesprächskultur in der Stadt Wien: „Anstatt sich mit uns an einen Tisch zu setzen und Verkehrsmaßnahmen für die nächsten Jahre zu diskutieren, werden fast täglich neue Schikanen für Autofahrer in den Medien publiziert.“ Dabei müsse es das Ziel sein, den Wiener Verkehr durch das Vermeiden von Staus so flüssig und somit so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. „Sich publikumswirksam mit Fahrrädern vor der Presse zu zeigen ist uns zu wenig, ganz besonders dann, wenn es für viele Menschen keine Alternative zum Auto gibt“, sagt Pesau. Ein mutwillig verursachter Stillstand und eine zusätzliche Umweltbelastung seien keine Alternative zu einem System, das aktuell offensichtlich gut funktioniere, so der Verband.



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