Ein jährliches Wachstum von 15 % bei den Neuwagen bis 2013, danach eine Abnahme auf immerhin noch 7 %: Der chinesische Automarkt boomt nach wie vor und etwa zwei Drittel aller Neuwagen werden importiert. Klar, dass dieser Markt für Autohersteller einen unglaublichen Reiz darstellt. In einer Studie hat Arthur D. Little nun einige mögliche Risiken bei einem Engagement erfasst: Erwähnt wird u. a., dass die Zahl der neuen Auto-Zulassungen für Peking im Dezember 2010 quasi mit einem Federstrich auf ein Drittel reduziert wurde, und das ohne jede Vorwarnung.
Das Beratungsunternehmen empfiehlt daher, zuerst ein Händlernetzwerk aufzubauen und an die jeweiligen Gegebenheiten in den Regionen anzupassen. Auch der Bereich Autovermietung sollte bedacht werden, zumal dadurch die Marke im Land sichtbarer gemacht wird und die Fahrzeuge später als gesuchter Gebrauchtwagen verkauft werden können.
Einen Auszug aus der Studie in Englisch finden Sie in der angehängten PDF-Datei.
www.adl.com/chinaautomotive
