Der Umsatz des Unternehmens wird 2011 die Marke von 50 Mrd. € übertreffen, das Geschäftsvolumen des Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugtechnik die Schwelle von 30 Mrd. €. Bosch beschäftigt weltweit 300.000 Mitarbeiter, davon in der Kraftfahrzeugtechnik 177.000. Die Wachstumschancen lägen in Asien, wohin sich die Automobilproduktion verschiebe, und dem Wachstum mit Innovationen, sagte Fehrenbach. Er kündigte ein Autofahrer-Portal im Web 2.0 – eine Social-Media-Plattform für den Informations- und Dienstleistungsbedarf des Autofahrers – an, mit dem die Nutzer Fahrzeugdaten und Fahrprofile in ein digitales Scheckheft eingeben können. Dadurch werde der Onlinekontakt mit den Werkstätten vereinfacht. Und – auch wenn Elektroautos nicht gleich millionenfach auf die Straße kämen, werde Bosch bis 2013 über das gesamte Produktportfolio hinweg rund 20 Projekte bei 12 Autoherstellern beliefern. Bosch erprobe mit dem E-Mobility-System (derzeit in Singapur) ein vollständiges Geschäftsmodell auf Basis des Web 3.0 und beteilige sich am Feldversuch der Car-to-X-Communication im Großraum Frankfurt.
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