Vor allem größere Autohändler haben längst erkannt, dass der Absatz von Kindersitzen eine gute Möglichkeit für einen Zusatzverdienst ist. Nun bietet sich ein zusätzliches Argument: Denn Verkehrsministerin Doris Bures hat verstärkte Aktionen gegen jene Lenker angekündigt, die Kinder nicht (oder falsch) gesichert im Auto mitnehmen. Im 1. Halbjahr dieses Jahres wurden immerhin 2.605 Verstöße gegen die Kindersicherungspflicht geahndet; 920 Personen mussten sogar deshalb eine vierstündige Nachschulung machen.
Händler sollten Eltern bzw. Großeltern informieren, dass nur noch Kindersitze, die der ECE-Regelung 44.04 entsprechen, verkauft bzw. verwendet werden dürfen. Das Austauschpotenzial ist also enorm.