Wie das Unternehmen mitteilt, soll binnen 3 Wochen ein detaillierter Sanierungsplan vorgelegt werden. Saab selbst zeigt sich zuversichtlich, während der Insolvenzperiode zusätzliches Kapital sichern zu können und zudem die vereinbarten Zahlungen der chinesischen Partner Pang Da und Youngman zu erhalten.
Freilich steht noch nicht fest, dass die chinesischen Firmen die am 4. Juli vereinbarten Beteiligungen tatsächlich leisten werden. Bedenkt man darüber hinaus, dass seit April quasi keine Fahrzeuge mehr gefertigt und die Löhne für August nach wie vor nicht bezahlt wurden, erscheint eine tatsächliche Sanierung des Unternehmens äußerst fraglich.
Laut Angaben von Saab sind das Ersatzteilgeschäft, aber auch Vertriebsgesellschaften wie Saab Great Britain und Saab Cars North America von der Insolvenz nicht unmittelbar betroffen.
Der österreichische Importeur war kurzfristig für keine Stellungnahme erreichbar.
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