Eigentlich müsste der Yen-Kurs ja aufgrund der relativ schwachen Wirtschaftslage in Japan und der Erdbebenfolgen eher niedrig sein. Doch das Gegenteil ist der Fall (wohl auch deswegen, weil Europa schwächelt): „Faktum ist, dass die Wettbewerbsfähigkeit aller Produkte, die in Japan hergestellt werden, sinkt“, meint Mag. Gregor Strassl, Chef des heimischen Mitsubishi-Importeurs.
Heuer habe das Werk in Japan die Preise bereits mehrmals erhöht, insgesamt um 18 %. „3 % davon haben wir geschluckt“, sagt Strassl. Nun fürchtet er, dass der hohe Yen auch 2012 anhält und das Wachstum bei Mitsubishi (+48,8 % in den ersten 7 Monaten) einen Dämpfer erleiden könne. Bis auf den Pick-up L200, der in Thailand gefertigt wird, kommen alle Mitsubishi aus Japan.
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