Zum dritten Mal in Folge zittert die Belegschaft um ihren Monatslohn. Der Hersteller sei nach wie vor um eine rasche Lösung bemüht, berichtet der österreichische Country Director Mag. Stefan Mladek nach einer Telefonkonferenz mit Trollhättan. Zumindest habe die schwedische Gewerkschaft zugesagt, keinen Insolvenzantrag zu stellen, falls auch in den nächsten Tagen die Zahlungen ausblieben.
„Solange die angestrebte Brückenfinanzierung nicht zustande kommt, kann man auch keine Aussage über einen Neustart der Produktion treffen“, so Mladek. Diese steht, mit kurzer Unterbrechung, seit April still. Sollte es doch noch gelingen, die Grundlagen für ein neuerliches Anlaufen der Fertigungsbänder zu schaffen, wäre jedenfalls eine mehrwöchige Vorlaufzeit zur Anlieferung der benötigten Teile erforderlich.
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