Nach dem Fiasko vom 16.8., als der Start des Spritpreisrechners abgebrochen worden ist, weil die Initiatoren den Ansturm der Benutzer deutlich unterschätzt haben, geht das System seit Montag dieser Woche einigermaßen gut vonstatten. Doch neben Tankstellenbetreibern, die sich beschweren, dass ihre günstigen Preise nicht angezeigt würden (angeblich weil Google falsche Geodaten geliefert hat), zeigt das System (neben dem langsamen Tempo) auch einige andere Schwachstellen.
So nennt das System für unseren Redaktionssitz in Klosterneuburg eine Tankstelle im 2,57 km Luftlinie entfernten Langenzersdorf als „Bestbieter“ – und auch die nächsten 4 Tankstellen liegen in Langenzersdorf oder im 21. Bezirk in Wien. Einziges Problem ist das Überwinden der Donau: Wer über die Nordbrücke fährt, ist 12,2 km unterwegs, also fast 5-mal so weit wie angegeben. Oder wurde die Berechnung nur für schwimmfähige Fahrzeuge durchgeführt?
www.spritpreisrechner.at
