Die Beschäftigten stehen zu Saab, egal ob in Österreich oder in Schweden: Beim Importeur in Wien hofft das Team unter Mag. Stefan Mladek im Sinne funktionierender Geschäfte auf den Produktionswiederanlauf am 29. August. Es gebe nirgendwo mehr Fahrzeuge, die nicht bereits Händlern oder Interessenten zugeordnet sind, stellt Mladek klar. Daher sei auch die österreichische Zulassungsstatistik, was Saab betreffe, vollkommen transparent. Auch in Schweden haben laut den Hauptgewerkschaften ihre Mitglieder – trotz besserer Möglichkeiten außerhalb des Unternehmens – ihr Bekenntnis zur weiteren Mitarbeit bei Saab abgelegt. Die Bezahlung der Mitarbeiter für den Monat August dürfte durch Ausgabe von 4 Mio. Anteilen durch den GEM Global Yield Fonds gesichert sein. 
Unter den Kunden ruft auch Saabblog.net auf seiner Internetseite zur Unterstützung der Saab-Händler auf.
Weil eine Zahlungsfrist für Rechnungen in Höhe von umgerechnet 40.000 € ungenützt verstrichen ist, bekommt der Autobauer in Trollhättan nun Druck von der staatlichen schwedischen Vollzugsbehörde Kronofogden. Diese will aber zunächst mit Saab Gespräche führen. Bevor die Produktion Ende August wieder beginnen kann, dürften nächste Woche Zulieferer Rechnungen in Höhe von umgerechnet 1,1 Mio. € präsentieren. Um diese Summe abzusichern, könnten die Konten von Saab eingefroren und Pfändungen in der Fabrik durchgeführt werden.



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