„Der Autohandel muss mit einer Durchschnittsrendite von 0,2 % auskommen“, brachte Landes- und Bundesgremialobmann Burkhard Ernst das Grundproblem des Fahrzeughandels auf den Punkt. Nötig seien zumindest 2 %, dafür erforderlich sowohl ein Umdenken der Händler selbst als auch bessere Rahmenbedingungen von der Mittelstandsinitiative über den erweiterten Vorsteuerabzug bis hin zum „neuen Geschäftsmodell“.
Innungsmeister Werner Fessl heftete sich „die Ausbildung guter Kfz-Techniker“ an die Fahnen. Derzeit kämpfe man um gute Lehrlinge, manchmal lasse die Qualität zu wünschen über: „So mancher scheitert bei der Lehrabschluss- oder Meisterprüfung, obwohl er sich einbildet, er hätte das Auto erfunden.“ Fessl forciert daher Weiterbildungsmaßnahmen zu diversen aktuellen Themen, Anfang kommenden Jahres beispielsweise zur Elektromobilität. Heuer gab es bislang 6 derartige Schulungen, die von durchschnittlich 60 bis 70 Personen besucht wurden.
Vorgestellt wurde darüber hinaus die „Classic Car Show“, die von 14. bis 16. Jänner 2011 parallel zur Wiener Ferienmesse stattfinden wird. Bei ihr werden auch die Kfz-Techniker mit einem Stand vertreten sein.
