Wie
Geschäftsführer Manfred Lehr erklärt, wurden im Frühjahr rd. 80.000 € in eine
Photovoltaikanlage investiert. Da die öffentliche Hand nur Solaranlagen von Privatpersonen
fördere, habe man diesen Betrag zur Gänze selbst aufbringen müssen: „Aufgrund
des erhöhten Einspeistarifs ist für uns aber eine Amortisationsdauer von 8 bis
10 Jahren absehbar.“ Die Anlage sei so ausgelegt, dass sie nach 20 Jahren
Betriebsdauer immer noch 80 % der Anfangsleistung erbringen werde. Mit einer
Leistung von 20.000 Kilowattstunden gilt sie derzeit als größte
Photovoltaikanlage des Waldviertels.
Vorerst, so
Lehr, könne man 15 bis 20 % des im Autohaus anfallenden Strombedarfs selbst decken.
Ab dem kommenden Jahr wolle man die Solaranlage „Schritt für Schritt“
erweitern, um gänzlich energieautark zu sein. Darüber hinaus sei rechtzeitig
zum Start der ersten Elektrofahrzeuge eine eigene Stromtankstelle geplant.
Das für
Ford, Land Rover, Jaguar, Chevrolet, Opel und die Fiat-Konzernmarken tätige
Familienunternehmen beschäftigt 68 Mitarbeiter. Lehr geht davon aus, heuer rd.
600 Neu- und gut 300 Gebrauchtwagen absetzen zu können.
www.autohaus-lehr.at
