Vom regierenden Bundesgremialobmann Mag. Dr. Gustav Oberwallner sind wir seine detailverliebten Reden gewohnt, die von Univ.-Prof. Dipl. Wirtsch.-Ing. Dr.-Ing. Wilfried Sihn, Professor für Betriebstechnik und Systemplanung an der TU Wien, vollbrachte Redetat zum Thema „2010: Das Ende der Krise?“ erfüllte nahezu den Tatbestand der Körperverletzung.
Eine hochkarätig angesetzte Talkrunde musste trotz brisanter Themen zum Leidwesen des Auditoriums deshalb abgebrochen werden und bei den Rounder Girls verließen Hundertschaften fluchtartig den Saal. Die Zeit war davongelaufen.
Die Darbietung der drei Damen war grandios, die Gäste warfen das Handtuch. Von Oberwallner und Sihn waren ihnen die Ohren bereits vorher zugedröhnt worden.
Der eine kennt bei aller Kompetenz keine Gnade mit sich und der Welt. Der andere ignoriert das Briefing seines Auftraggebers – E-Mobilität wäre das Thema gewesen – und erzählt in naiver Form den Autoleuten, wie das Geschäft funktioniert. Dem Veranstalter war das alles eher unangenehm, war doch ansonsten alles fein durchdacht und gemacht worden.
Also ist diesbezüglich beim 41. Neujahrsempfang 2011 Wiedergutmachung angesagt. Wir männerdominierte Branche sind inzwischen bei nahezu null Rendite angelangt. Soll uns eine reine Frauenrunde erklären, wie Autos mit einer überlebensfähigen Rendite vermarktet werden können. Frauen tratschen nicht. Das machen nur die Männer, wie wir 2010 erleben durften.