Selbst die Bundesbahnen mit ihrem „Railjet“ konnten die gute (Aus-)Sicht auf das Autojahr 2010 nicht verstellen. Und „jumicar“ tat alles, damit die jüngsten Mobilitätsenthusiasten ihren Babyführerschein bekamen. Den Besuchern war es recht, auch wenn vielen Besuchern zum Thema Hybrid Toyota besonders abging. Auch die Fiat-Chrysler-Marken hätten wie Mazda oder Daihatsu ihre Interessenten gefunden. Sie waren halt nicht da und so kümmerte sich die andere Markenprominenz um diese Klientel. Aufopfernd!
Käme uns nicht die Wirtschaftskrise samt Kaufkraftschwäche in die Quere, die Autowelt wäre wieder einigermaßen in Ordnung. Prompt schwärmen die Importeure heuer schon wieder von 290.000 erreichbaren Pkw-/Kombi-Neuzulassungen. Wetten wir darauf, es wird funktionieren. Mit weniger Händlern, denn einigen geht bei den aktuell erzielbaren Renditen mit Sicherheit die Luft aus. Die Käufer suchen das beste Angebot und die Frage nach „Messerabatten“ war in den Ohren der Kundenberater deutlich präsent.
Dr. Christian Pesau, Geschäftsführer „Arbeitskreis der Automobilimporteure“ in der Industriellenvereinigung, zog eine erfolgreiche Bilanz und hofft, in zwei Jahren wieder eine möglichst komplette Markenausstellung im Prater präsentieren zu können. „Wien verlangt nach einer Autoschau unseres Zuschnitts“.
Die in Halle B zusammengetriebenen automobilen Dienstleister wünschen sich vom Veranstalter eine Gleichbehandlung und Integration in die Autoshow.