Als Gäste begrüßte er auf dem Podium des Festsaals im Hotel Marriott Burkhard Ernst (Mazda Rainer), Alfred Stadler (Denzel), Albert Still (AVAG-Gruppe) und Alexander Martinowsky (Wiesenthal). Kritische Fragen wie nach den Hintergründen des Traumjahrs 2009 für den Autoverkauf und die Zukunft des Autohandels nach dem Auslaufen der GVO brachten Bewegung in die nach einem Rednermarathon gelichteten Reihen der Zuhörer(innen). Ernst sprach angesichts einer Umsatzrendite der Branche zwischen 0,1 und 0,2 % von einem „erbärmlichen Jahr“. Stadler und Still meinten, dass es vor dem Hintergrund der miesen Aussichten in den ersten drei Monaten des Vorjahres tatsächlich ein „Traumjahr“ geworden sei. Martinowsky pflichtete ihnen insofern bei, als die Ökoprämie tatsächlich das Geschäft in Schwung gebracht habe; allerdings seien die Erträge in den Keller gerutscht. Was die GVO angeht, sagte Still, dass das einst verfluchte Instrument gegenwärtig weiter dringend gebraucht werde. Stadler meinte, die GVO sei für alle gut. Gute, fleißige und erfolgreiche Betriebe würden sich auch ohne dieses Regelwerk behaupten. Ernst stimmte Still zu; er sieht den Handel sonst der Willkür der Hersteller ausgeliefert. Für Martinowsky ist die Schlacht verloren. Künftig werde das Schicksal des Handels davon abhängen, was die Hersteller anböten.
