Auch 2010 geht es wieder um Wert und Wertverlust des Automobils. Blöderweise trifft das sowohl den Verkäufer als auch den Käufer gleichermaßen, wenngleich der Händler aktuell die größeren Chancen hat, letztlich beim Autogeschäft draufzuzahlen.
Müssen also die Händler vor dem Wertverlust des Autos mittels Beipackzettel gewarnt werden? Wer ein neues Auto fahren will, aber kein Geld hat, kann nicht davon abgehalten werden, sich in Schulden zu stürzen. Oder sollte im Beipackzettel aufklärend drinnen stehen, dass zügiges Laufen an der frischen Luft gesünder und preiswerter ist?
Wer sich trotzdem für Auto und Kredit entscheidet – und dafür werden Hersteller, Importeure und Händler auch 2010 wieder kräftig sorgen – hat die Wahl: Er kann das Darlehen bei der Bank aufnehmen oder er kann sich die Schulden besser gleich beim Hersteller/Importeur des Autos besorgen. Muss das in Zukunft auf einem eigens dafür geschaffenen Datenblatt vermerkt sein? Ein fragwürdiger Luxus wäre das!
Spannende 220 neue Arbeitstage stehen uns 2010 bevor und manche scharfzüngige Glosse wird uns durchs Jahr begleiten, um sich über alles Mögliche in Paragrafen und Verbote gegossene Gesetze zumindest lustig machen zu können. Kommunal, föderal und national werden wir klagen, protestieren und Resolutionen (!) verfassen, um innerhalb der EU im Schlund des Papierkorbs zu landen.
220 neue Arbeitstage machen uns Lust, Sie mit 100-mal geballter Onlineberichterstattung im Geschäftsalltag zu erfreuen, auch zu ärgern, letztendlich aber zu informieren. Schnell. Objektiv. Werbefrei.