Pfurtscheller: „Wir sind auch froh, dass nun der Marktanteilsdruck des Herstellers nicht mehr auf uns allein lastet. Wie üblich ist nun der neue Partner erst mal gefordert. Schließlich hat Opel wahrscheinlich viel Geld in die Hand genommen, dass dieser Vertrag zustande kam und das sollte sich doch für beide rechnen. Wir sind überzeugt, dass wir mit dem sicherlich massiven Werbeaufwand für Opel seitens des neuen Händlers den Marktanteil von Auto-Linser ohne zusätzlichen Aufwand erhöhen werden. An unserer Vertriebsstrategie werden wir weiterhin festhalten und uns keinesfalls auf einen Preiskrieg einlassen. In Abhängigkeit der monetären Unterstützung von General Motors werden wir zusätzliche Vertriebskanäle für Opel gerne öffnen und unser Opel-Neuwagenvolumen der vergangenen Jahre zumindest halten. Wir gehen davon aus, dass die von GMA erwarteten zusätzlichen 500 Einheiten nicht zu realisieren sind. Das Potenzial an zusätzlichem Opel-Volumen für den neuen Opel Partner Denzel-Unterberger schätzen wir auf max. 100 Einheiten pro Jahr. Alles darüber müsste mit enormem finanziellem Aufwand von unserem Bestand abgeworben werden. Auto-Linser bleibt unverändert Opel Flotten- und Technikzentrum für Tirol. Unsere angeschlossenen 7 Tiroler Opel-Handelspartner bleiben ebenso weiterhin Subhändler von Auto-Linser.“
Dem Vernehmen nach hat Pfurtscheller einen Brief an Denzel-CEO Ing. Alfred Stadler gerichtet, um ihn vom Innsbrucker Vorhaben abzubringen.
