Die Entscheidung kommt für den österreichischen Importeur und das Händlernetz, dem für Jahresbeginn 2010 bereits neue Verträge angekündigt wurden, völlig überraschend. Auch das Management von Saab scheint nicht damit gerechnet zu haben. Executive Director Knut Simonsson ging bis zuletzt davon aus, dass die Übernahme durch das von Koenigsegg gebildete Konsortium, an dem auch der chinesische Autobauer Beijing Automotive 10 % halten hätte sollen, Anfang Dezember abgeschlossen wird.
„Wir sind über diese Entscheidung sehr enttäuscht“, teilte Fritz Henderson, CEO der Konzernmutter General Motors, in einer ersten Reaktion auf den „plötzlichen Richtungswechsel“ mit. In der kommenden Woche werde man sich näher zur Zukunft der schwedischen Marke äußern.
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