Nun hat das Merkel-Regime vor den Amerikanern kapituliert. Zuvor durfte sie noch vor den beiden US-Repräsentantenhäusern die Amis hofieren, Danke sagen für politisch tatsächlich bewältigte Zeitgeschichte, was rein gar nichts mit der Autokrise zu tun hat.
Nun schreien die im Polithickhack zurückgelassenen Opel-Mitarbeiter zetermordio. Ihre Gewerkschaftsfritzen, sie sind in Wahrheit die dominierende Minderheit in diesem Spiel, machen der Politik bereitwillig den Buckel. Sie stellen sich rasch auf jede neue Situation ein und es bedarf keiner großen Zauberkunststücke, jetzt Opel einer Generalzäsur zu unterziehen.
Wahrscheinlich haben sie nachgerechnet, dass die Milliarden Euro Steuergelder, die sie für das Überleben von Opel unter der Magna-Flagge verlangt haben, auf alle Opel-Mitarbeiter umgerechnet, pro Kopf satte 180.000 € ausmachen würden. Damit könnte man locker jede Krise überbrücken und das Opel-Gebilde nach dem Geschmack der Amerikaner neu aufsetzen. Und die Russen? Die bleiben den Amerikanern grundsätzlich und sowieso suspekt!
Auf Deutschland ist Verlass, wissen die Amerikaner. Das dürfte den Magna-Leuten in Österreich, die nach dem GM-Rückzieher jetzt ihrerseits Zukunftsängste haben dürfen, nicht ganz geläufig gewesen sein.
