Konsumenten können den zusammenhängenden finanziellen Aufwand für den Betrieb ihres Automobils nicht mehr verdienen.
Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler: „Das damit verbundene finanzielle Risiko – Steuern, Treibstoff, Strafen, Mauten – wird vielen zu groß und sie steigen auf Öffis, Taxis, Carsharing oder das Fahrrad um.“
Das bekommt die Fahrzeugwirtschaft immer deutlicher zu spüren und der Trend wird sich zunächst die Jahre verstärken. Weniger kritisch sei diese Entwicklung im ländlichen Bereich, wird diese Information von den Bankern etwas abgemildert.
Die sehen das Verbrauchervertrauen bereits wieder etwas Positiver als noch vor einem halben Jahr. Ein Zurück in „goldene Zeiten“ sei es nicht und werde es auch nicht so rasch geben, erklärt der Aktienanalyst vom Bankhaus Metzler.
Aus österreichischer Sicht wirft der für 2010 prognostizierte „tiefe Fall“ auf 2,7 Mio. Einheiten im deutschen Autohandel neue Probleme auf: Österreichs Handel wird aufgrund überschwappender Angebote noch stärker unter steigenden Rabatten zu leiden haben.