Bis jetzt wurden vermehrt Besitzer von SUVs in puncto Ökologie an den Pranger gestellt. Aktuell müssen sich Haustierbesitzer für ihr umweltfeindliches Verhalten rechtfertigen. Wissenschafter der neuseeländischen Universität Victoria verglichen den „ökologischen Fußabdruck" von Haustieren und verglichen ihn mit dem anderer Produkte des täglichen Lebens. Sie berechneten, dass für die Produktion von 1 kg Fleisch für Hundefutter eine Fläche von 43 m2 notwendig ist, 13 m2 braucht es für 1 kg Getreide. Ein Hund in der Größe eines Spaniels würde allein fürs Fressen demnach eine Fläche von 0,84 ha brauchen. Ein Deutscher Schäferhund käme gar auf 1,1 ha. Im Vergleich dazu braucht ein großer Geländewagen, es wurde dafür herangezogen, rund 55,1 GJ Energie. Dazu gehört die Energie, die nötig ist, um das Fahrzeug zu bauen und zu betanken. Ein ha Land kann im Jahr 135 GJ an Energie liefern. Somit beträgt der Öko-Abdruck eines SUVs 0,41 ha im Jahr, weniger als die Hälfte eines mittelgroßen Hundes.
