Er folgt auf Vertriebs- und Einkaufschef Sebastian Ebel, der diese Funktion neben seinen eigentlichen Agenden ein Jahr lang interimistisch wahrgenommen hat. Als CFO muss sich Sailer, seit März 2003 im Unternehmen tätig, einigen Herausforderungen stellen: 2008 ging der Umsatz von A.T.U um 6,5 % auf rd. 1,3 Mrd. € zurück. Das operative Ergebnis sank von 106 auf 77 Mio. €, durch Zinsverluste verstärkte Nettoverluste führten sogar zu Insolvenzgerüchten. Diese wurden von der Schnellservicekette allerdings vehement zurückgewiesen.
Heuer rechnet Firmensprecher Markus Meißner mit einem „knapp am Vorjahr“ liegenden Umsatz: „Wie schon in den letzten Jahren wird allerdings das 4. Quartal entscheidend sein.“ Dieses habe aufgrund des frühen Wintereinbruchs sehr positiv begonnen. Wie sich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr entwickeln wird, will die im Eigentum des Investors KKR stehende und mit 25 Filialen auch in Österreich vertretene Kette noch nicht einschätzen.
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