Nachdem 2008 das Stift Heiligenkreuz als Veranstaltungsort gewählt wurde, trafen einander die rund 100 Teilnehmer wieder auf geweihtem Boden. Keineswegs himmlisch, erklärte Komm.-Rat Ing. Josef Schirak, der anstelle des gesundheitsbedingt verhinderten Gremialobmanns Komm.-Rat Karl Hofmann gemeinsam mit Sohn Wolfgang durch die Veranstaltung führte, sei die aktuelle Marktlage: „Der Autohandel lebt nicht von Zulassungszahlen, sondern von Erträgen.“ Bei Abzug von Kurzzulassungen und Exportgeschäften gebe es heuer „auf jeden Fall weniger echtes Neugeschäft als 2008“.
Zur Krisenbewältigung präsentierte Michaela Rockenbauer, Marketing Manager von Castrol, die in Niederösterreich seit einigen Monaten realisierten Ausbildungsverbünde. Motivforscherin Dr. Helene Karmasin riet „in Zeiten des Hyperwettbewerbs“ zur bewussten Konzentration auf Alleinstellungsmerkmale und psychologische Kundenansprache: „Ein Händler kann mehr sein als jemand, der einfach nur Autos verkauft.“ Auf technische Herausforderungen wies Dr. Peter Nefischer, Konstruktionsleiter im BMW-Dieselmotorenwerk Steyr, hin: „Neue Auflagen für die Stickoxydemissionen sind das nächste Thema, das uns massiv treffen wird.“



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