Von sechs Hallen blieben gleich zwei geschlossen und in Summe die Leerflächen in den geöffneten Hallen subtrahiert, hat sich die Equip Auto nahezu halbiert. Aber auch die verbliebenen Exponenten duckten sich mit sichtbaren Sparprogrammen in ihre Kojen.
Die Chinesen hingegen traten massiv auf und es gibt bei ihnen keinen Nachbauteil, den es nicht gibt – neuerlich in steigender Qualität und zu günstig(st)en Preisen.
Das Gewerbe spürt in allen Belangen die Krise. Das Angebot bedient Optimierungsschritte. Das hat die französischen Hersteller mit ihren Werkstattsystemen zur Gänze verschwinden lassen, die Karosseriebranche nahezu und die Werkstattausrüstung ist nur noch in Spurenelementen vorhanden.
Tonangebend sind die Teileanbieter für den Ersatzbedarf, also alles was Umsatz bringt. Innovation wird klein geschrieben.
Den Teilnehmern bleibt nur die Hoffnung, in zwei Jahren wieder günstigere wirtschaftliche Rahmenbedingungen vorzufinden. Bis dahin ängstigen sich die Veranstalter der Automechanika 2010, nicht auch so unter die Konjunkturräder zu geraten und Österreichs Leitmesse AutoZum darf hoffen, im Jänner 2011 wieder eine sich festigende Investitionsbereitschaft ihren Ausstellern vermitteln zu können.
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