„Wir müssen den Kunden klar und deutlich signalisieren, dass sie nun ihre Kaufentscheidungen treffen können“, sagt Bundesgremialobmann Mag. Dr. Gustav Oberwallner. Aber warum gelingt das so schlecht? Warum stand im Jänner wieder ein zweistelliges Minus in der Neuzulassungsstatistik? Wohl deshalb, weil das Lied mit dem Titel „Es war noch nie so billig wie jetzt, ein Auto zu kaufen“ in der Vergangenheit allzu oft gesungen wurde.
Schade: Heute wäre der viel bemühte Slogan endlich wahr. Angesichts dramatischer Markteinbrüche stehen bei allen Marken ausgezeichnet ausgestattete Fahrzeuge auf Halde. Die müssen möglichst schnell verkauft werden: Hightech für einen Pappenstiel, könnte man überspitzt formulieren. Doch diese Zeiten werden in Kürze vorbei sein: Wenn die erste Welle der Kurzarbeit vorbei ist und die Werke im Frühjahr (hoffentlich) wieder anlaufen, werden die Autobauer „marktgerechter“ produzieren. Das bedeutet etwas billigere, aber auch sparsamer ausgestattete Autos. Von Superschnäppchen wie in diesen Tagen, meinen viele Beobachter, wird jedenfalls keine Rede mehr sein.
