Nur noch gegen Barzahlung oder Vorlage geeigneter Bankgarantien werden Verkaufsgeschäfte abgewickelt. Dazu kommt, dass herstellereigene Banken inzwischen den Marktplatz Ungarn verlassen haben oder in anderen Banken-Konstruktionen aufgegangen sind. Buyback-Vereinbarungen seien einem finanziellen Harakiri gleichzusetzen, reden Manager mit Österreich-Bezug hinter vorgehaltener Hand von der Krise.
Dazu kommt, dass seit Februar staatlich verordnet Barkäufe nur noch im Gegenwert von rd. 1.000 € getätigt werden dürfen. Alle anderen Geschäfte müssen, um den Schwarzgeldfluss einzudämmen, über Banken abgeführt werden. Für die Bankomat-Abwicklung kassieren sie 2 % Gebühren.
Ein nahezu 50%iger Neuzulassungsrückgang zu Beginn 2009 beschert den ungarischen Autohändlern quer durch alle Marken massiv Probleme.
Indes überlegt die ungarische Regierung die Einführung einer zeitlich begrenzten Verschrottungsprämie.