Kritische Stimmen kommen vor allem aus dem Teilehandel und dem Reparaturgewerbe. „Ich finde es ökonomisch äußerst bedenklich, wenn man schon für 9 Jahre alte Autos Verschrottungsprämien zahlt“, sagt Mag. Friedrich Hinterberger (B.), Geschäftsführer des Teilehändlers und Werkstattausrüsters Derendinger. Die Prämie sei als „politisch gewollte Einflussnahme auf den Markt“ abzulehnen. Wenn die Regierung dem Autohandel helfen wolle, sei eine Anpassung oder überhaupt Abschaffung der NoVA allemal sinnvoller.

Seit Längerem spricht sich Friedrich Nagl, stv. BIM und niederösterreichischer LIM der Kfz-Techniker, gegen eine Verschrottungsprämie aus. Diese würde sich „gleich mehrmals“ gegen die Interessen der Reparaturbetriebe stellen und diesen „einen wesentlichen Teil“ des Geschäftsvolumens entziehen.