Die Entschlossenheit der Kfz-Branche, der von allen Seiten einwirkenden Krise dynamisch zu begegnen, spiegle sich auch in den Aussagen vieler Aussteller wider, erklärt Messe-Chef Johann Jungreithmayr in seinem Schlussbericht.
Dem Castrol-Boss und diesmaligen Branchensprecher Gustav Trubatsch ist es gelungen, seine bei der Eröffnung an den Tag gelegte positive Stimmung an die Aussteller (und diese wiederum an die Besucher) weiterzugeben. Er riet im Kern zur Botschaft von Prof. Hannes Brachat, der die Unternehmer zur „Offensive“ anstatt zur „Resignation“ aufrief.
Nach vier Messetagen und offiziell 24.000 Besuchern waren die Exponenten („Die Krise gibt es vielleicht im Schauraum, nicht jedoch in der Werkstatt und im Service“) grundsätzlich mit dem erzielten Ergebnis zufrieden.
Nach dem Kick-off in Salzburg versuchen nun die Firmen ihre Umsätze zu realisieren, die da allesamt in Aussicht genommen sind.
Beeinflusst von der allgemeinen Wirtschaftsflaute zeigen die Kunden im Investitionsgüterbereich Zurückhaltung, hingegen bilden die Bereiche Verbrauchsmaterial und Werkzeuge dank guter Werkstattauslastung gute Ergebnisse ab. Auch der Dienstleistungssektor vermeldet eine zufriedenstellende Orderbereitschaft.
Trotz der guten Stimmung haben sich viele Messeteilnehmer zumindest für den Verlauf des 1. Quartals 2009 eine gewisse Zurückhaltung auferlegt. Verständlich, legt man die international nicht mehr zu leugnende Rezession dem Erlebnis „AutoZum“ in Salzburg zugrunde.
