Laut Hanno Settele, USA-Korrespondent des ORF, vermittelt dieser heuer eine gewisse Nüchternheit: „Es wird nicht mehr gefeiert. Der Honda Inside z. B. wird ohne das übliche Brimborium gezeigt. Das Fahrzeug ist nur hingestellt worden. Eine Präsentation im traditionellen Sinn hat nicht stattgefunden. Es sind auch viele Marken, großteils japanische, nicht vertreten. Deren regionale Händler wollten trotzdem vor Ort sein. Die Konzerne haben das in Folge aber untersagt. Es ist überhaupt eine Auto Show der Ingenieure und nicht der Marketingleute. Die Themen dabei sind Elektroantrieb sowie Sparsamkeit im Betrieb der Fahrzeuge. Auffällig ist auch die große deutsche Präsenz im Gegensatz zu einigen japanischen Herstellern. Die offizielle Sprache ist zwar englisch, deutsch ist aber überall zu hören. Es ist nicht übertrieben, wenn man behauptet: ,Man spricht deutsch hier in Detroit.‘ Ein Bezug zu Österreich ist auch herzustellen. Was ich bis jetzt nicht wusste ist, dass der Back-up-Antrieb des Chevrolet Volt aus Aspern stammt.“
