Im Vergleich mit den vergangenen zwölf Jahren bedeutet dies lt. Statistik Austria das viertschlechteste Ergebnis. 1997, 2001 und 2002 wurden noch weniger Autos neu zugelassen. „Dies kann durchhaus noch als akzeptables Autojahr gelten“, meint Komm.-Rat Mag. Dr. Gustav Oberwallner, BGO des Fahrzeughandels. Der eklatante Abwärtstrend am Jahresende lässt aber bei vielen Brancheninsidern die Alarmsirenen schrillen: Im November sanken die Neuzulassungen um 13,3 %, im Dezember um 16,3 %.
„Laut den ersten Rückmeldungen setzt sich dieser Trend im neuen Jahr fort“, zeigt sich Dr. Gerhard Pils, BMW-Importchef und stv. Sprecher des Arbeitskreises der Automobilimporteure betroffen. Staatliche Hilfsmaßnahmen seien dringend nötig, um ein zweistelliges Minus im Gesamtjahr 2009 zu vermeiden: „Wir sollten daran denken, dass dahinter dann Firmenpleiten, Arbeitslose und all diese Dramen stehen“, mahnt Pils. Greift die Regierung der Branche unter die Arme, sei im neuen Jahr aber ein Gesamtmarkt von 280.000 bis 285.000 Nzl realistisch. Ähnlich lautet die Einschätzung des Bundesgremiums, das ebenfalls vehement auf „energische Maßnahmen“ drängt.



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