Wiens Landesgremial- und stellvertretender Bundesgremialobmann Burkhard Ernst verurteilte in einem Schreiben an Mitterlehner die Nichtberücksichtigung des Fahrzeughandels und des -gewerbes am Branchengespräch mit der Regierungsspitze. „Sind den Regierenden 75.000 Beschäftigte in der Autohandels- und Servicebranche egal?“
Die Argumente von Ernst haben Mitterlehner bewogen, einen eigenen „Autogipfel für den Autohandel“ vorzuschlagen. Der umtriebige Wiener Autohändler (Mazda und Yamaha Rainer) soll jetzt Termin und Teilnehmer an dieser Runde koordinieren.
Mitterlehner hat beim „großen“ Autogipfel letzte Woche in Wien einen Alleingang zur Schaffung einer „Verschrottungsprämie“ abgelehnt und auf ein Treffen der EU-Wirtschaftsminister mit EU-Kommissar Verheugen verwiesen, wo allenfalls auf gemeinsamer europäischer Ebene eine Ökoprämie zur Stimulierung des maroden Autoabsatzes ausgehandelt werden könnte.
Ernst will nichts unversucht lassen, Lösungsansätze zu entwerfen, wie die negativen Auswirkungen auf Beschäftigung, Einkommen und Kaufkraft bestmöglich gemildert werden können.
