„Gesunkene Umsätze und gestiegene Kosten“ sind lt. Inhaber Horst Starkl jun. Hintergrund des am 19.12. mit Passiva von 1,42 Mio. € eröffneten Konkursverfahrens. Der zuletzt 13 Mitarbeiter beschäftigende BMW- und Opel-Servicebetrieb wird geschlossen, längerfristig erscheint eine Weiterführung – etwa als freie Werkstätte – aber nicht gänzlich ausgeschlossen.
15 Jahre lang war das Unternehmen als BMW-Händler tätig, bevor man den Vertriebsvertrag an den lokalen (auch für Opel tätigen) Konkurrenten Auer verlor. Daraufhin schloss Starkl im Juli 2005 selbst einen Opel-Werkstattvertrag ab. Horst Starkl sen. spricht von einem vernichtenden Preiskampf, dem man schlussendlich nicht mehr standhalten habe können.
Das renommierte Kremser Autohaus ist der jüngste von zahlreichen Insolvenzfällen, die heuer im Autohandel stattgefunden haben. 2009 fürchten Branchenkenner einen weiteren Anstieg der Insolvenzen, jeder fünfte Betrieb könnte konkret gefährdet sein.



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