Die Anforderungen ansÖl sind im Auto-Alltag größer als im
Rekord-oder Renneinsatz. In allen Fällen wird mit Edge Titanium FST
das stärkste Öl verwendet, das Castrol je entwickelt hat.
Über 1.000 Meilen pro Stunde soll der Bloodhound im Jahr 2016
erreichen. Das sind umgerechnet 1.609 km/h, mit denen
Royal-Air-Force-Pilot Andy Green seinen eigenen Rekord aus dem Jahr
1997 brechen möchte, damals erreichte er 1.228 km/h.
Das Fahrzeug für den Geschwindigkeits-Rekordversuch wird gerade in
Bristol konstruiert. Um die Höchstleistung zu erreichen, wird der
Bloodhound mit drei Antrieben ausgestattet: 1. ein Rolls-Royce EJ200
Jet aus dem Eurofighter Typhoon, 2. ein Cluster aus
Nammo-Hybridraketen, 3. ein 650-PS-Rennwagen-Motor, der die
Oxidationspumpe der Raketen antreibt. Insgesamt bringt das System die
unglaubliche Leistung von 135.000 PS. Das entspricht etwa der
Motorisierung von 180 Formel-1-Boliden.
Technologiepartnerschaft mit Raketenauto
In der Technologiepartnerschaft arbeitet Castrol eng mit den
Entwicklern zusammen und wird das Fahrzeug bei den vorbereitenden
Tests und den Rekordversuchen mit einer Reihe von
Hochleistungsschmierstoffen ausstatten. Castrol-Marketing-Leiterin
Mag. Michaela Rockenbauer: "Im Mittelpunkt steht mit Castrol Edge
Titanium FST das stärkste je von Castrol entwickelte Motorenöl." Mit
Castrol React SRF kommt eine motorsporterprobte Bremsflüssigkeit zum
Einsatz. Darüber hinaus werden verschiedene Hydrauliköle verwendet,
die zuletzt bei der NASA genutzt wurden.
Dabei handelt es sich um Hochleistungsschmierstoffe, die allerdings
nicht speziell für den Rekordversuch entwickelt wurden, sondern Tag
für Tag in ganz normalen Autos im Straßenverkehr im Einsatz sind.
Rockenbauer: "Daher kommt ein und dasselbe Produkt im 60-PS-Polo
genauso zum Einsatz wie im Castrol EDGE BMW M3 mit knapp 400 PS oder
eben dem Bloodhound mit 135.000 PS."
Anforderungen im Stop-and-go-Verkehr
Die Anforderungen sind im Alltag stärker als im Raketenauto oder in
den Rennboliden. "24-Stunden-Tests haben ergeben, dass die
Anforderungen an die Schmierstoffe im Stop-and-go-Verkehr stärker, ja
sogar aggressiver sind als beim einmaligen Vollbeschleunigen oder im
Renneinsatz", so Rockenbauer.
Castrol war Wegbereiter für viele der beeindruckendsten
Errungenschaften im Motorsport und unterstützt spektakuläre
Geschwindigkeitsrekorde zu Land, zu Wasser und in der Luft. Die
Kooperation mit Bloodhound setzt die Erfolgsgeschichte fort. (RED)