Eine zwanzigprozentige Reduktion des Papierverbrauchs im Büro ist nicht der Stoff, aus dem große Schlagzeilen gemacht werden. Auch der Austausch von herkömmlichen Glühlampen gegen LED-Elemente klingt unspektakulär. Doch die Summe zahlreicher derartiger Maßnahmen führt zu einem Unternehmen, das nicht nur umweltfreundlicher und ressourcenschonender agiert, sondern dadurch auch Kosten spart. Das beweist der diesjährige Nachhaltigkeitsbericht von Partslife.
Zwei Jahrzehnte Umweltkompetenz
"Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur eine Verpflichtung, sondern auch eine Geschäftschance", unterstreicht Geschäftsführer Wolfgang Steube die strikte Umweltorientierung seines Unternehmens. 1995 als Reaktion auf neue Vorschriften für die Altteileentsorgung gegründet, steht Partslife heute im Eigentum von 31 Gesellschaftern aus der Zulieferindustrie und dem Teilehandel. Allein in Deutschland organisiert das elfköpfige Team für mehr als 10.000 Werkstätten die Verwertung von alten Autoteilen, Verbrauchsmaterialien und Schmierstoffen. In Österreich ist Partslife für mehr als 450 Werkstätten tätig, in Polen werden durch eine neue Kooperation demnächst rund 1.000 Betriebe hinzukommen.
Vielfältige Aktivitäten
Die Altstoffentsorgung bildet freilich nur einen Teil der Aktivitäten von Partslife. Beispielsweise steigt das Interesse an der Energieberatung: Mehreren dutzend Werkstätten und zahlreichen Teilehändlern wurde bereits dabei geholfen, ihre Strom-und Heizungsrechnungen substanziell zu senken. Mit dem Arbeitsschutz wird 2015 ein weiteres Geschäftsfeld hinzukommen. "Dieses häufig vernachlässigte Thema sorgt über die gesetzlichen Anforderungen hinaus für weniger Personalausfälle und zufriedenere Mitarbeiter", so Projektmanager Frank Berger. Vorerst wird Partslife deutsche Partner rund um den Arbeitsschutz beraten, bei entsprechendem Interesse ist eine Ausweitung auf Österreich geplant.
Auch der Nachhaltigkeitsbericht könnte von einer Publikation, die eigene Bemühungen widerspiegelt, zu einer Dienstleistung werden. Warum sollten die Experten von Partslife nicht gemeinsam mit Gesellschaftern und Kunden derartige Berichte erarbeiten? Sich gegenüber den "Stakeholders" nachhaltig zu präsentieren, ist heute zweifellos wichtiger als je zuvor.
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