Exakt 11.019.674 Neuwagen wurden in den ersten 10 Monaten dieses Jahres zugelassen, das sind um immerhin 599.095 mehr als im Vergleichszeitraum 2013. Deutlich aufwärts geht es in jenen Ländern, die in den vergangenen Jahren stark unter der Wirtschaftskrise zu leiden hatten: So darf man sich in Spanien heuer über 19,5 Prozent mehr Neuzulassungen freuen, in Portugal sind es 33,5 Prozent, in Griechenland 21,5 Prozent.

Aber auch in Osteuropa, wo einigeösterreichische Firmen (Porsche Holding, Mazda Austria, Wiesenthal, Pappas ) stark engagiert sind, zeigen die Indikatoren aufwärts. So wuchs der Markt in Rumänien um 37,5, in Ungarn um 20,4, in Tschechien um 17,5 und in der Slowakei um 10,9 Prozent.

Klar, dass sich diese Zahlen auf so gut wie alle Hersteller niederschlagen: Das größte Wachstum unter den Top 10 entfiel heuer auf Skoda (+16,3 Prozent), gefolgt von Renault (+10,2 Prozent), Opel/Vauxhall (+8,2 Prozent) und Peugeot (+6,0 Prozent).

Fiat ist in den USA weiterhin abgeschlagen

Dieses Mal werfen wir auch einen Blicküber Europa hinaus, und zwar auf den Automarkt in den USA: Dort ist für uns Europäer besonders von Interesse, wie es dem Firmenkonsortium Chrysler/Fiat geht. "Bereits zum 55. Mal in Folge gab es ein Wachstum, der Oktober war mit 170.480 Verkäufen der beste seit dem Jahr 2001", sagt Reid Bigland,der in den USA für den Verkauf sämtlicher Marken (also Chrysler, Jeep, Dodge, RAM und Fiat) verantwortlich ist.

Spannend wird es, wenn man sich die Modelle anschaut: Hier führt der RAM P/U mit 39.834 Einheiten ganz klar vor dem Jeep Cherokee (15.715) und dem Grand Cherokee (14.993) sowie dem Wrangler (13.665). Die Marke Fiat spielt hingegen in den USA auch 3 Jahre nach ihrem Start nur eine untergeordnete Rolle: Im Oktober entfielen 2.806 Stück auf den 500 und 919 Einheiten auf den 500L. Das ist gleich viel wie in Österreich, wo die 500er-Familie in den ersten 10 Monaten auf 3.718 Einheiten kam. (MUE)