In den vergangenen Monaten sei es vor allem darum gegangen, den Support für die Bestandskunden von Werbas in Österreich aufrecht zu erhalten und auszubauen, meint Gerald Beirer: Doch nun wolle er daran gehen, für das deutsche Werkstatt-und Dealer-Management-System (DMS) neue Kunden zu gewinnen. Derzeit stammt etwa die Hälfte jener 130 Kunden, die Beirer mit seinem Team betreut, von Opel. Die zweite Hälfte sind Markenbetriebe ebenso wie "Freie".

Als einen der Gründe für seinen Optimismus nannte Beirer bei der traditionellen Veranstaltung am Bodensee die große Zahl an Schnittstellen, nämlich 250, zu allen Teilekatalogen und Schadenskalkulationen: "Man kann sich also aus Werbas heraus mit allem verbinden, um seinen Werkstattbetrieb aufrecht zu erhalten."So sei auch der Nutzfahrzeugbereich (mit Ausnahme von Scania und Volvo) komplett abgedeckt. Auch die Garantieeinreichungen ans Werk könnten über das Werbas-System erfolgen.

"Schraubenschlüssel wichtiger als DMS-System"

In den kommenden Monaten will Beirer die Zahl der Werbas-Kunden auf rund 160 steigern: "Wir sind aus diesem Grund eine Kooperation mit Birner eingegangen." Potenzial gebe es genug, so Beirer: "Ich kenne noch immer Firmen, die ihre Kundendaten nur in der EDV haben und für die ein neuer Schraubenschlüssel viel spannender ist als das System, mit dem sie täglich Rechnungen schreiben und Zeiten abrechnen." Das Startup-Paket von Werbas gibt es bereits ab 249 Euro.