Felix Clary, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, übt sich in Diplomatie und prangert die einseitige Bevormundung der Autofahrer an. "Um die Wirtschaftsleistung weiter voranzutreiben, muss Mobilität ermöglicht und nicht verhindert werden", kommen reflexartig seine erprobten Antworten, die alles beinhalten, was dem Umweltargument dienlich sein könnte.

Und wen interessiert das noch? Sicherlich nicht den immer arroganter auftretenden VCÖ! Der macht Umfragen auf seiner Homepage und keiner kann den Wahrheitsgehalt überprüfen. Es reichen eigentlich zwei Klicks, um eine (gewollte) Richtung anzugeben und vom ORF abwärts schreiben alle Tagesmedien unwidersprochen die Textvorgaben des VCÖ ab.

Während die Fahrzeugwirtschaft mit ihren unbestreitbar umweltgerechten Automobilen immer noch nur über die Qualität von Fahrbahnoberflächen, Ampelschaltungsintervallen und lärmarmen Reifen gegen das Autobashing argumentiert, spricht der VCÖ seinen "Auftraggebern" das Wort, die Automobilität auf Schneckentempo zu reduzieren.

Bevor wir uns mit Sorgenfalten weiterhinüber die möglicherweise unheilschwangere Automobilentwicklung beugen, sollten wir untersuchen, was denn hinter dem VCÖ wirklich steckt, der sich kaltschnäuzig ins Lobbyingregister eintragen ließ. Wofür, fragt sich Ihr