Deshalb würden im Laufe der nächsten zwei Jahre rund 25% aller Arbeitsplätze weltweit abgebaut, was insgesamt etwa 2.300 Stellen bis Ende 2027 entspreche. „Die Krise der Automobilindustrie ist eine der stärksten Treiber für die aktuelle Situation. Wir müssen jetzt auf den Rückgang bei Umsatz und Aufträgen sowie auf die schwächeren Umsatzprognosen reagieren, um die Zukunft unseres Unternehmens langfristig abzusichern“, erklärt Wonyong Hwang, CEO der ZKW Group.
Zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit richte ZKW ihr europäisches Produktionsnetzwerk neu aus. ZKW sei sich der umfassenden Kompetenz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewusst und bekenne sich klar zum Standort Österreich und dessen Fortbestand. Nichtsdestotrotz müssten auch hier personelle Anpassungen vorgenommen werden: Österreichweit würden rund 600 Stellen bis Ende 2027 abgebaut. „Auch an unseren österreichischen Standorten werden Einsparungen auf allen Ebenen nötig sein. Dennoch bilden das Wissen und die Kernkompetenzen aus Österreich die Grundlage für den zukünftigen Erfolg von ZKW. Darum müssen wir auch das Know-how und die Kernkompetenzen unserer erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt sichern und weiterentwickeln“, so Hwang. Für die betroffenen Beschäftigten werde ein freiwilliger Sozialplan angeboten. Die Verhandlungen zum Sozialplan seien bereits erfolgreich abgeschlossen.
