Jessica Perauer und Dieter Kornfehl von K&P Beratung machten in ihrem Vortrag einen Ausflug in so gut wie alle Themen, die das WERKSTATT-FORUM zu bieten hatte. Vom Ausblick, wie sich das Werkstatt-Geschäft gestalten wird, über Effizienzsteigerungen, Ertragsmodelle, Digitalisierung und KI bis hin zu Tipps und Tricks aus der Praxis waren für die Zuschauer einige praxisnahe Beispiele dabei. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Digitalisierung, die in fast jedem Bereich des Betriebs ein wichtiger Hebel für zukunftsfähiges Handeln ist. „Umso früher man sich mit der Digitalisierung beschäftigt und umso offener man an die Sache rangeht, desto erfolgreicher wird man sein“, gibt Perauer den -Gästen mit auf den Weg. Für Kornfehl ist auch der Zugang zu Fahrzeugdaten ein wichtiges Thema: „Der Zugang wird durch OEMs erschwert. Da wird man flexibel sein müssen und manchmal muss man sich bestimmte Dinge vermutlich auch selbst erarbeiten.“

Förderung und Partnerschaft

Aber auch das Thema Weiterentwicklung und Modernisierung des Betriebes kann ein wichtiger Punkt bei der effizienteren Arbeit in Zukunft sein. Ein besonderer Tipp von Perauer: „Schauen Sie regelmäßig, welche Förderungen es gibt.“

Eine der vermutlich wichtigen Botschaften der beiden war, dass man sich schon jetzt nach Partnern umsehen sollte. Kornfehl skizzierte, welche Ertragsmodelle auch in Zukunft zusätzliches Geschäft in den Betrieb bringen können: „Der Kunde versucht zum Beispiel, eine Wallbox im Autohaus zu kaufen, da braucht man dann einen Partner, um dieser Nachfrage nachzukommen.“ 

Da man aber nicht für alles der Experte sein kann, appelliert Perauer, frühzeitig Partnerschaften zu schließen: „Wenn man da nicht mit dem Zug mitfährt, dann können Sie sich sicher sein, dass es der Nachbar tun wird. Also da muss man früh überlegen, in welche Richtung man gehen will.“