Einer, der davon profitiert, ist Mst. Werner Eibegger mit seinem 1996 gegründeten Kfz-Betrieb in St. Peter ob Judenburg. Um ADAS-Arbeiten durchführen zu können und dabei auch noch genug Platz für das technische Equipment zu haben, hatte er sich  2022 für den Bau einer eigenen Halle auf dem Firmenareal entschieden. Seit Anfang 2023 kommt hier das ADAS-Kalibrierungs- und Fahrwerksvermessungssystem Autel IA900WA, geliefert und serviciert von Kastner, zum Einsatz.

Nachweis der sauberen Arbeitsdurchführung

„Ich kann nicht jedes Fahrzeug für ADAS-Arbeiten in die Markenwerkstatt bringen“, nennt Eibegger den Hauptgrund für die damalige Anschaffung. Für ihn ist es wichtig, für die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge, die durch seine Hände gehen, zu sorgen: „Wir tragen eine hohe Verantwortung. Aus diesem Grund ist der Nachweis, dass die Arbeiten sauber ausgeführt wurden, entscheidend.“ Das sieht Kastner-Diagnosespezialist Thomas Berndl ähnlich. „Dank der umfassenden Fotodokumentation, 10 Aufnahmen vor und 10 nach dem Kalibrierungsvorgang, können die Arbeiten komplett transparent dem Endkunden dargelegt werden.“ Generell werden Fahrerassistenzsysteme immer sensibler: „Damit steigt auch die Komplexität. Um so entscheidender ist die Handhabung. Das Autel IA900WA stellt den Prüfablauf in der richtigen Reihenfolge dar, zudem werden nahezu alle Fahrzeuge auf dem Markt abgedeckt“, hält Berndl fest.

Eibegger hat in der bald 30-jährigen Firmengeschichte zunächst mit Karosserie- und Lackierarbeiten begonnen und bietet seit 2010 auch Kfz-Technik an. „Mit Kastner gibt es von Anfang an eine enge Kooperation, die überaus zufriedenstellend läuft.“

Jugend voran

Für Arbeiten an Fahrerassistenzsystemen lässt Eibegger heute „lieber die Jugend“ ran: Mst. Lukas Schindelbacher und Jan Gruber, der sich auf dem Weg zum Meister befindet, bilden bei Eibegger die Experten rund um ADAS und Fahrwerksvermessung. Kastner-Spezialist Berndl verweist auch auf den Umstand, dass es sich bei ADAS um ein „lebendes System“ handelt. Aus diesem Grund stattet er Kfz-Betrieben regelmäßig Besuche ab, um sicherzustellen, dass die Geräte auf dem aktuellen Stand der Technik sind. Neben ADAS sind ihm auch die Themen Remote-Diagnostik und SERMI ein wichtiges Anliegen: „Betriebe müssen dafür noch stärker sensibilisiert werden.“