Viermal pro Jahr, jeweils nach Quartalsende, führt puls Markforschung – in Kooperation mit Santander Consumer Bank sowie AUTO & Wirtschaft – eine Umfrage unter Österreichs Markenhändlern durch. Die Dynamik in den Ergebnissen, die sich dabei entwickelt hat, war beim Start 2018 nicht abzusehen. Neben standardmäßigen Fragen zur Geschäftsentwicklung gibt es jedes Quartal auch variable Themen, die sich zuletzt natürlich stark mit den Krisen beschäftigt haben, davon gab es ja genug.
In der jüngsten Befragung nach dem 1. Quartal 2022 wurde nach den Veränderungen der vergangenen zwei Jahre im jeweiligen Betrieb gefragt. Dabei haben 73 % der befragten Markenbetriebe einen verstärkten Gebrauchtwagenzukauf bzw. neue GW-Quellen angegeben. 71 % haben die digitale Kundenansprache verstärkt und immerhin noch 60 % haben verstärkte Maßnahmen der Kundenloyalisierung für Werkstatt- und Serviceleistungen umgesetzt. All das sind Maßnahmen, die für den zukünftigen Erfolg der Kfz-Betriebe unerlässlich sind und nun in ihrer Realisierung beschleunigt wurden.
Die Betriebe müssen eigenständiger werden, unabhängiger von den Herstellern, auch wenn selbige in den vergangenen Jahren das Gegenteil gefordert und bewirkt haben. Der Kfz-Vertrieb wird sich in den nächsten Jahren deutlich verändern. Ob das die Kunden tatsächlich so möchten oder die neuen Vertriebsmodelle unnachgefragt realisiert werden, ist noch offen. Unabhängig davon müssen sich Kfz-Betriebe fürs Überleben rasch an die neuen Herausforderungen anpassen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sie es auch können.
Alle Ergebnisse zum Händler-Trend-Barometer Österreich können A&W-Pro-Abonnenten unter www.autoundwirtschaft.at/downloads (Studien & Umfragen) abrufen.
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