„Wir suchen nicht aktiv nach weiteren Händlern, sprechen jedoch gern mit interessierten Betrieben, die über gute Kontakte zu Kommunen, land- und forstwirtschaftlichen Betrieben oder z.B. Zustelldiensten verfügen“, meint Seifried; eine Kontaktaufnahme sei unter a.seifried@sua-emotion.at möglich.
Für den Marktstart des Evum aCar hat man 7 Verkaufsregionen definiert, die bereits mit Händlern besetzt sind. Zwei bis drei weitere seien möglich, meint Seifried. Heuer will man in Österreich eine dreistellige Verkaufszahl erreichen. Währenddessen erreicht die Produktion in Deutschland "eine hohe dreistellige Zahl". Bis 2023 will man das auf 2.500 Einheiten erweitern.
"Frugale Innovation"
„Die Qualität des aCar ist durch und durch ‚Made in Germany‘“, betont Sascha Koberstaedt, Gründer und Geschäftsführer von Evum Motors mit Sitz in München, der für das Fahrzeug in Europa einen Markt von 30.000 bis 40.000 Einheiten pro Jahr sieht.
Grundidee des Fahrzeugs war die der "frugalen Innovation", mit der man nicht zuletzt in Schwellenländern punkten könne: Smart, robust, ohne Schnickschnack. Das aCar verfügt über Allradantrieb und kann in verschiedenen Konfigurationen – mit Dreiseitenkipper, Pritsche, einer zweiten Batterie für mehr Reichweite, ... – geordert werden. Da es sich um ein Niedervoltsystem handelt, ist auch das Handling in der Werkstatt unkompliziert.
Bei Evum handelt es sich um ein Spin-off eines Forschungsprojekts der Technischen Universität München durch die Projektleiter Martin Soltes und Sascha Koberstaedt.
