Manche Kommerzialräte, so haben wir den Eindruck, überlegen immer noch, welchen ihrer Kollegen sie als „Reserverat“ nominieren sollten. Gleiche Sparte, gleiches Bundesland – ist ja alles nicht so einfach. Und wenn man bei dem einen oder anderen bisher Ausgezeichneten das Konkurrenzdenken bedenkt, gönnt man dem anderen ja erst recht nichts.
All jene, die noch grübeln, können aufatmen: Denn die bis 31. Mai gesetzte Frist, die in unserem Artikel von voriger Woche gesetzt war, existiert gar nicht. Ganz einfach, weil sie auch nicht wie berichtet am 1. April begonnen hat.
Kurz haben wir überlegt, ob wir uns den Vorschlag, den uns ein eifriger Abonnent aus Ulm und Umgebung geschickt hat, für den 1. April 2023 aufheben sollen. Doch wir wollen diese Idee lieber gleich veröffentlichen. „Vielleicht gibt es, wenn kein Reserverat rechtzeitig benannt wurde, einen Notrat, mit eingeschränkten Titelbefugnissen.“
Gute Idee!
